Inhouse Massendigitalisierung - macht das Sinn?
Es stellt sich die Frage, ob und wie man in großen Bibliotheken sowohl Räumlichkeiten und Personal, als auch das Produktionsumfeld für eine Massendigitalisierung realisieren kann, ohne daß man Schätze aus der Sammlung verkaufen muß, die dies finanzieren.
Edelste Lösung ist wohl für Bibliotheken, die Tore zu öffnen und externe Gelder und Dienstleister hineinzulassen, die quasi ohne Belastung des “bibliothekarischen” Ablaufs die Arbeit als gute Geister erledigen. Und eins, zwei, drei oder fünf Jahre später sind die Bücher digital.
Schon ganz schön bescheuert, wenn man überlegt, wofür in der Welt alles Geld ausgegeben wird - oder - wieviel die Börse an einem schlechten Tag verbrennt. Wenn man das in Digitalisierung stecken würde, dann könnte ich jetzt mal schnell in die Erstausgabe von The Celtic Twilight von W.B. Yeats reinschauen.
Schade Schade.
Time drops in decay
Like a candle burnt out.
And the mountains and woods
Have their day, have their day;
But, kindly old rout
Of the fire-born moods,
You pass not away.

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January 25th, 2008 at 7:19
Digitalisierung in Deutschland tote Hose?! Guter Vorschlag, wenn Bibliotheken sich der neuen Technologie öffnen. Leider passiert in Deutschland augenscheinlich wohl nichts. Nur die Anna Amalia Bibliothek geht da nach vorne.
Dafür geht in England wohl die Post ab. Die British Library digitalisiert im großen Stil: http://www.pcpro.co.uk/features/157002/digitising-the-british-library.html