Computer statt Lesesaal – CCS digitalisiert die British Library
Quelle: DW-WORLD
Das Wissen der Welt wird immer noch in Büchern aufbewahrt. Die digitale Revolution hat bisher nur einen Bruchteil dessen erfasst, was Autoren durch die Jahrhunderte zu Papier brachten. Ausgerechnet die altehrwürdige British Library in London möchte das nun ändern - und das aus konservatorischen Gründen.
Gerade den ältesten und wertvollsten Büchern droht der Zerfall. Lesen, geschweige denn ausleihen, darf sie darum schon lange niemand mehr. Digitalisierung soll das Problem lösen und den Inhalt der historischen Bücher zudem online verfügbar machen. Die Hamburger Hightech-Firma CCS erhielt den Zuschlag, in den nächsten zwei Jahren unglaubliche 25 Millionen Buchseiten aus den Beständen der British Library digital zu erfassen und sie - in Zusammenarbeit mit US-Softwarekonzern Microsoft – im Internet zu veröffentlichen. Inzwischen läuft im Herzen der Londoner Bibliothek - Tag und Nacht - eine Batterie unterschiedlicher Hochleistungsscanner. MiG-Reporter Patrick Benning beobachtete die “Content Conversion Specialists” bei Ihrer ebenso filigranen wie spektakulären Arbeit.

This work, unless otherwise expressly stated, is licensed under a Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Germany License.
Tags: British Library, CCS, Digitalisierung, Digitizing, Microsoft
June 17th, 2008 at 8:48
Hab schon mehr davon gehört. Das würd ich gerne mal sehen.
Ich meine da kommt heut abend ab halb acht auch noch ein Beitrag in Made in Germany auf Deutsche Welle
Gruß